Die "Biblisch Theologische Akademie" Wiedenest

Vormals "Bibelschule Wiedenest"

Geschichte - die Werksleiter, Studienleiter und Leiter der Akademie


Geschichte

11.04.1905 In Berlin-Steglitz, in der Wohnung von Toni von Blücher, gründen
Dr. Friedrich Baedecker (Offene Brüder)
General Georg von Viebahn (Elberfelder Brüder)
Missionsinspektor Mascher und Inspektor Simoleit (Baptisten), sowie
die Freiherren von Thümmler und
von Tiele-Winkler und
Berhard Kühn (Blankenburger Allianzkreis)
zusammen mit einigen anderen Männern aus der Evanglischen Allianz die "Allianz Bibelschule"

Als Lehrer werden Pfarrer Christoph Koehler (1860-1922) und Vikar Johannes Warns (1874-1937) berufen.
05.09.1905 Eröffnung des ersten Bibelkurses mit 18 Schülern.
1905 - 1906 Der Unterricht findet zunächst in der Kapelle der Baptistengemeinde in Steglitz bei Berlin (Sedanstraße 3) statt.
1906 - 1908 Der Standort der Bibelschule wird nach Berlin-Schöneberg, Speyererstraße 26, verlegt.
1908 - 1919 Die Bibelschule zieht um in die Räumlichkeiten der nahe gelegenen "Christlichen Gemeinde" Berlin-Schöneberg, Hohenstaufenstr. 65.
1911 Die Bibelschule wird umbenannt in "Bibelschule für innere und äußere Mission".
1914 Die Zahl der Bibelschüler ist auf 30 angestiegen. Darunter befinden sich zahlreiche Brüder aus Rußland (Stundisten).

Während des ersten Weltkrieges kann der Unterricht im begrenzten Rahmen fortgesetzt werden.
1919 Verlegung der Bibelschule nach Wiedenest (Bergneustadt).
1920 Erich Sauer (1898-1959) wird als Lehrer berufen.
1930 Das Brüderhaus zur Unterbringung der Bibelschüler samt einem Versammlungssaal für etwa 200 Personen und einem Unterrichtsraum wird eingeweiht.
1936 Bis zum Jahr 1935 wird die Bibelschule durchschnittlich von 25 Schülern besucht, die jeweils einen zwei-bzw. dreijährigen Kurs absolvieren.
1938 Als Ausgleich für die verkleinerte Schülerzahl werden in Wiedenest in diesem Jahr sechs Bibelwochen durchgeführt, nachdem bereits 1937 eine solche Woche veranstaltet worden war.
1942 Der Unterricht an der Bibelschule kommt infolge der Kriegsereignisse praktisch zum Erliegen.
1943 Das baptistische Predigerseminar in Hamburg wird ausgebombt.
Bis 1948 nimmt die Bibelschule Wiedenest es in seine Räume auf.
1948 Ernst Schrupp (1915-2005) wird als theologischer Lehrer nach Wiedenest berufen.
Er kommt aus der Arbeit der Studentenmission und deshalb wird ihm die Förderung der Äußeren Mission zu einem besonderen Anliegen udn Auftrag.
1952 Das Missionshaus wird gegründet.
1953 Der Vorstand des Werkes beschließt, auch Schülerinnen in dei Bibelschule aufzunehmen.
Noch in demselben Jahr werden einige Missionsanwärterinnen zum Studium zugelassen.
1958 Das neue Unterrichts- und Versammlungshaus mit 900 Sitzplätzen wird eingeweiht.
1970 An den Wirtschaftstrakt wird ein neues Schülerinnenwohnheim angebaut.
Im Erdgeschoß desselben befinden sich Buroräume und Unterrichtsräume;
im 1. Stock Lehrerzimmer, Bibliothek und Leseraum.
1977 Zum Schuljahr 1977/78 kann das neue Brüderwohnheim in Betrieb genommen werden.
Der Lehrgang ist mit 90 Schülern und Schülerinnen der größte seit Bestehen der Bibelschule.
Die Schüler kommen aus 9 Nationen.
1982 Am 3. Februar 1982 fällt der erste Spatenstich für das neue Unterrichts- und Tagungsgebäude.
1999 Am 25.6.1999 wird das neue Schulungszentrum eingeweiht.
Im oberen Stockwerk befinden sich die neuen Unterrichtsräume.


Leiter des Werkes

1905 - 1919 Christoph Köhler
1919 - 1937 Johannes Warns
1937 - 1952 Heinz Köhler
1952 - 1959 Erich Sauer
1959 - 1980 Ernst Schrupp
1980 - 1994 Daniel Herm
1994 - 2002 Klaus Brinkmann
2002 - 2010 Dr. Gerd Goldmann
2010 - Ulrich Neuenhaus


Leiter der Akademie

1905 - 1919 Christoph Koehler
1919 - 1937 Johannes Warns
1937 - 1952 Heinz Koehler
1952 - 1959 Erich Sauer
1959 - 1980 Ernst Schrupp
1980 - 1990 Arnim Riemenschneider
1990 - 2002 Hartwig Schnurr
2002 - 2010 Ulrich Neuenhausen
2010 - Dr. Horst Afflerbach


Studienleiter

1937 - 1959 Erich Sauer
1959 - 1969 Günter Dulon
1969 - 1980 Arnim Riemenschneider
1980 - 1986 Dr. Ludwig Rott
1986 - 1990 Hartwig Schnurr
1990 - 2006 Wolfgang Klippert
2006 - Rainer Kuschmierz




MBW - Wirtschaftstrakt (seit 1964)




MBW - Schwesternwohnheim (seit 1970)




MBW - Brüderwohnheim (seit 1977)




MBW - Unterrichtsgebäude & Bibliothek (seit 1982)




MBW - Bibliothek (seit 1982)




MBW - das neue Schulungszentrum (seit 1999)




MBW - Unterrichtsraum


Quellen

"Offene Türen" - Das Wiedenester Magazin - Nr. 3-2005



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Ins Netz gesetzt am 18.03.2005; letzte Änderung: am 15.01.2017

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